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Rohstoffpreise beobachten

Der Zuckermarkt jeden Morgen im Postfach, statt fünf Börsenseiten

Für den Einkauf eines Lebensmittelherstellers sammelt ein Dienst täglich die Weltmarktpreise für Zucker, meldet Ausreißer und schreibt jede Woche eine kurze Marktübersicht.

Lebensmittelherstellerseit 2026
Die Wochenübersicht als E-Mail: Preise und Veränderungen der Märkte, Terminkurve und die Termine der Woche.

Aufgabe

Wer Zucker einkauft, muss wissen, wohin der Preis läuft. Dafür hat der Einkauf jeden Morgen mehrere Quellen geöffnet: die Börse in New York und London, den Spotpreis der EU-Kommission, die Exportpreise aus Brasilien und den Wechselkurs des Real. Ca. 25 Minuten am Tag, nur um auf dem Stand zu sein.

Was wir gebaut haben

  • Preise sammeln. Ein Dienst holt die Kurse jeden Werktag selbst und speichert sie mit Verlauf.
  • Täglicher Überblick. Eine kurze Mail mit allen Märkten und den Veränderungen zum Vortag, zur Vorwoche und zum Vormonat.
  • Warnung bei Ausreißern. Überschreitet ein Preis eine vereinbarte Schwelle, steht das oben in der Mail, farbig markiert.
  • Wochenbericht. Terminkurve, die Termine der kommenden Woche, Diagramme der letzten 90 Tage und zwei Absätze Marktkommentar, geschrieben von einem Sprachmodell aus den Zahlen der Woche.
  • Auf Deutsch oder Englisch. Der Bericht kommt in der Sprache des Empfängers.

Ergebnis

Statt ca. 25 Minuten Recherche am Morgen ca. 5 Minuten Lesen. Die Entscheidung über den Einkauf trifft weiter der Mensch, er hat nur die Zahlen schneller beisammen.

Technik

Python, Postgres, Diagramme und Mails aus Vorlagen, Sprachmodell von Anthropic, Betrieb in einem Container.

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