
Aufgabe
Summerfield verkauft Garteneinrichtung aus einem Showroom mit über 2.000 m² bei München: Möbel von MBM, Sonnenschirme von Glatz und Weishäupl, Kissen aus eigener Fertigung. Einen Onlineshop gab es nicht. Wir haben ihn ab Februar 2026 von Grund auf gestaltet und gebaut, seit April 2026 ist er live.
Die eigentliche Schwierigkeit steckt in den Sonnenschirmen. Ein Modell kombiniert bis zu sechs Merkmale: Größe, Gestellfarbe, Volant, Stoffqualität, Stoff und Farbe. Allein bei Glatz sind das 25 Modelle mit zusammen ca. 10.600 Varianten. WooCommerce ist dafür nicht gebaut: Ab 30 Varianten schickt es die Daten nicht mehr an die Seite, und die Auswahl weiß nicht mehr, welche Kombination es gibt.
Was wir gelöst haben
- Design und Oberfläche. Startseite, Kategorien, Produktseite, Warenkorb und Kasse eigens für Summerfield gestaltet, mit Seitenpanels für Zubehör, Versand und Farben statt Seitenwechseln.
- Artikelnummern lesen. Die Glatz-Nummern haben 11, 13 oder 14 Stellen. Wir haben sie entschlüsselt, so ergibt sich aus jeder Nummer Modell, Größe, Gestell, Volant und Dessin.
- Import statt Abtippen. Ein eigener Importer legt Schirme, Varianten und Zubehör aus den Herstellerlisten an und aktualisiert sie bei jeder neuen Liste. Was ausläuft, wird ausverkauft gesetzt, nicht gelöscht.
- Bilder. Ca. 10.500 Herstellerbilder automatisch geladen und auf ca. ein Zehntel der Größe gebracht, dazu kleine Farbmuster für die Auswahl.
- Auswahl Schritt für Schritt. Erst die Größe, dann die Stoffqualität, dann die Farbe. Jeder Schritt zeigt nur, was zur bisherigen Wahl lieferbar ist.
- Keine Wartezeit pro Klick. Welche Kombinationen es gibt, rechnet der Shop im Hintergrund vor und gibt es der Seite mit. Der Browser entscheidet sofort, ohne bei jedem Klick den Server zu fragen.
- Zubehör im selben Zug. Passende Schutzhüllen, Ständer und Leuchten öffnen sich neben dem Produkt und gehen mit der Menge direkt in den Warenkorb.
- Anfrage statt Sackgasse. Ist ein Artikel nur auf Bestellung lieferbar, wird aus „In den Warenkorb” ein „Anfrage senden” mit ausgefülltem Formular.
- Kasse mit Wunschtermin. Kunden wählen ihr Lieferdatum, Versandkosten richten sich nach Zone und Warenwert.
- Öffnungszeiten selbst pflegen. Summerfield trägt Saisonzeiten mit Datum ein, die Website stellt selbst um, auch in den Daten für Google.
- Bewertungen und Newsletter, die von allein laufen. Nur echte Käufer können bewerten, sieben Tage nach der Bestellung kommt die Bitte darum. Anmeldung zum Newsletter mit Bestätigung und Willkommensgutschein.
Technik
WordPress und WooCommerce mit eigenem Theme und eigenen Plugins für Import und Varianten, Klaviyo, Complianz. Eigener Server mit automatischem Deployment, Sicherungen außer Haus und Überwachung.
Ergebnis
Ein Showroom, der jetzt auch online verkauft, mit einem Sortiment, das Standard-Shops nicht abbilden können. Neue Herstellerlisten spielt Summerfield ein, ohne dass jemand Varianten von Hand anlegt.





